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Okt
17

Historische Schulstunde

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 3 besuchten an drei Tagen im Oktober das Bergische Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe in Bensberg. Im Rahmen ihres Aufenthaltes nahmen sie an einer historischen Schulstunde teil.

Ausflug am 12.10.17 ins Schulmuseum

Am 12.10.17 fuhren wir mit dem Bus ins Schulmuseum nach Bensberg. Dort hatten wir eine Unterrichtsstunde, so wie es im 18. Jahrhundert war. Fräulein Lehrerin – so sollten wir unsere Lehrerin ansprechen – hat unsere Haare nach Läusen abgesucht und unsere Fingernägel kontrolliert. In der ersten Stunde war Musikunterricht. Dort haben wir ein Lied über den Kaiser gesungen, bis wir es konnten. Danach hatten wir Deutsch. In dieser Stunde haben wir in der altdeutschen Schrift ein Gedicht geschrieben. In der Stunde darauf hatten wir Mathe. Dort mussten wir schwere Kettenaufgaben rechnen. Fräulein Lehrerin hat Wert darauf gelegt, dass wir unsere Antworten immer in ganzen Sätzen formulierten. Am Ende haten wir noch Naturkundeunterricht. Hier mussten wir Vögel nennen. Danach war Schulschluss. Lehrerinnen durften damals nicht heiraten. Die Strafmaßnahmen in der Schule damals bei schlechtem Benehmen waren sehr hart. Die Schüler wurden ausgepeitscht, in die Ecke gestellt oder mussten sich auf ein gespaltenes Brett knien. Nach dem Unterricht durften wir uns das Museum noch ansehen. Danach sind wir zurück in die Schule gefahren. Dieser Ausflug war echt cool! (Philipp)

Ausflug zum Schulmuseum

Mädchen gingen nicht so lang in die Schule wie die Jungen. Mädchen hatten eine Ledertasche mit einer kleinen Klappe. Jungen hatten eine Tasche mit einer großen Klappe. Mädchen mussten Schulkleider tragen und Jungen mussten Schulanzüge tragen. Man schrieb damals auf eine kleine Tafel. In der Schultasche hatte man: ein Lesebuch, ein Deutschbuch, ein Mathebuch, eine Tafel mit Schwamm, ein Schönschreibheft. Wenn man was sagen wollte, musste man aufstehen und am Ende des Satzes “Fräulein Lehrerin” sagen. Donnerstags und freitags hatte man von 8 Uhr bis 12 Uhr und von 14 Uhr bis 16 Uhr Schule. Man musste gerade sitzen und die Hände auf den Tisch legen. Am Samstag hatte man nur von 8 Uhr bis 12 Uhr Schule. Man durfte eigentlich überhaupt nicht zur Toilette. Entweder wurde man, wenn man Quatsch gemacht hatte, in die Ecke gestellt oder man musste auf einem Holzbrett knien. (Nova)

Am Donnerstag sind wir mit der Klasse nach Bensberg in das Schulmuseum gefahren. Uns wurde das Schulleben um 1888 erklärt. Nova und Neo mussten alte Schuluniformen anziehen. Einige von uns haben andere Namen bekommen, richtig alte Namen wie Hans und Anna. Wir haben das Kaiser-Lied gesungen und ein Gedicht geschrieben. Ein Junge musste sich zur Strafe in die Ecke stellen. Nach Schulschluss haben wir uns das restliche Museum angeschaut und haben uns das Bergwerk angeschaut. Schließlich sind wir mit dem Bus nach Forsbach gefahren in unsere Schule. (Frieda)

Die Schulstunde

AM 12.10.17 waren wir mit meiner Klasse im Schulmuseum. Wir hatten eine Lehrerin, die war sehr streng. Als sie die Glocke draußen geläutet hat, war es sehr laut. Im Klassenraum saßen die Mädchen hinten und die Jungen vorne, weil die Jungen angeblich mehr Quatsch machen. Danach haben wir gebetet und ein Lied gelernt. Wir haben auch ein Gedicht auf Schiefertafeln geschrieben, das hat immer gequietscht. Dann haben wir Kettenaufgaben gerechnet und dann noch mal das Lied gesungen und gebetet. Das Witzige war, dass wir Hausaufgaben gekriegt haben, obwohl wir da nur einen Tag hingefahren sind. (Amalie)

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